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Was ist Swingen?Swingen (engl. Swing = Schwingen = sich hin und her bewegen) ist eine im 20. Jahrhundert populär gewordene Bezeichnung für Menschen, die ihre Sexualität frei und ohne Einschränkungen mit verschiedenen Partnern ausleben, jenseits konventioneller Moralvorstellungen und gesellschaftlicher Tabus, die das Sexualverhalten regulieren. Swinger leben somit nicht in einer monogamen Partnerschaft, sondern haben
sexuelle Kontakte mit anderen Personen.
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NEU Swingers Contact
dating site
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of Mystique Tenerife
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Sexualverhalten:Die individuellen Vorlieben sind sehr weit gestreut und beinhalten jegliche heterosexuelle Praktiken, bei denen Dritte in irgendeiner Form eingebunden werden können. Dabei kann es sich auch um exhibitionistische und voyeuristische Handlungen ohne Körperkontakt handeln („Sehen-Zeigen“, gegenseitiges Beobachten oder Fotografieren sexueller Handlungen). Genauso kommen aber auch homo- und bisexuelle Praktiken immer häufiger vor. Da Sexualität in der Öffentlichkeit in Deutschland als Erregung öffentlichen Ärgernisses bestraft werden kann, bewegt sich die Swingerszene hauptsächlich in dafür vorgesehenen Räumlichkeiten. Hier macht sich die Diskrepanz zwischen gesellschaftlichen Normen und den Swingern, die gemeinhin Freie Liebe praktizieren und vertreten, des Weiteren exhibitionistisch bzw. voyeuristisch veranlagt sind, besonders bemerkbar, wiewohl auch in dieser Beziehung die gesellschaftliche Akzeptanz wächst und Moralvorstellungen aufweichen („Sexualisierung der Gesellschaft“). Grundmotto:Das Grundmotto der Swingerszene lautet "Alles kann, nichts muss". Damit ist gemeint, dass alle sexuellen Spielarten grundsätzlich möglich sind und toleriert werden, aber niemand zu irgendetwas gedrängt oder gar gezwungen wird. Die meisten Swingerclubs berufen sich in ihren Homepages und Hausregeln ausdrücklich auf dieses Motto, um den Gästen zu verdeutlichen, dass zwar ein vielschichtiger sexueller Kontakt mit anderen Personen möglich und erwünscht ist, ein Gast aber - anders als in einem Bordell - keinen Anspruch auf sexuelle Kontakte hat. So muss ein "Nein" eines anderen Gastes, das dieser auch non-verbal durch entsprechende körperliche Abweisung ausdrücken kann, stets akzeptiert werden. Swingerszene:Seit dem Beginn der 1990er Jahre hat sich in Europa und den USA und insbesondere in Deutschland die Swingerszene als eigene Subkultur herausgebildet. Diese Entwicklung verstärkte sich mit dem Aufkommen des Internets noch, da viele Internetforen und zahlreiche virtuelle Communities einen sehr wichtigen Treffpunkt darstellen. Letztere dienen einerseits häufig dazu, Treffen für sexuelle Kontakte zu vereinbaren. Andererseits sind diese virtuellen Gemeinschaften aber auch manchmal Ausgangspunkt für Stammtische und Szenetreffen, bei denen Geselligkeit und Gemeinschaft mehr im Vordergrund stehen als sexuelle Kontakte. Daher erscheint die Einordnung als eigene Subkultur berechtigt. Über das soziale Umfeld der Swinger kann man keine allgemeine Aussage treffen – in der Swingerszene findet man sowohl Arbeiter als auch Akademiker. Beim Swingen steht der sexuelle Kontakt mit neuen Partnern im Mittelpunkt, was die Szene deutlich von der sehr kleinen Polyamorie-Bewegung unterscheidet, in der die Entwicklung eines Lebensmodells mit mehreren sexuellen Beziehungen versucht wird. In der Swingerszene sind hingegen über den sexuellen Kontakt hinausgehende Verbindungen oft nicht erwünscht. Motivation und Zielsetzung:Die Motivation zum Partnertausch kann vielerlei Gründe haben (siehe auch unten). Bei vielen Paaren ist es einfach das gegenseitige Eingestehen, „mal mit jemand anderem“ sexuellen Kontakt haben zu wollen. Obwohl der größte Teil der Menschen sich in Gedanken oder Träumen so etwas vorstellt, trauen sich die wenigsten, mit ihrem Partner darüber zu reden. Partnertausch kann nach Meinung von Befürwortern neuen Schwung und neue Ideen in eine Partnerschaft bringen. Eine Beziehung kann durch Partnertausch jedoch auch endgültig zerstört werden, sofern Gefühle wie Eifersucht nicht bewältigt werden. Außerdem wird der Partnertausch von Kritikern, auch da wo er im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt, als eine tendenzielle Abwertung des ersten Partners interpretiert. Dieser werde als zumindest teilweise uninteressant oder ungenügend angesehen. Schließlich - so die Auffassung von Kritikern, wie der katholischen Kirche - entwürdigt der Partnertausch alle darin involvierten Personen, da sie sich gegenseitig primär als Objekt der gegenseitigen sexuellen Bedürfnisbefriedigung und nicht als Personen mit Sehnsucht nach Liebe und Treue wahrnähmen.
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